Geburt beginnt in unserem Kopf und dort können wir uns gut auf sie vorbereiten. Stattfinden tut sie jedoch in unserem Körper. Unser Körper bringt unser Kind zur Welt und unsere Hormone spielen bei diesem physischen Akt eine riesengroße Rolle. Sie fördern oder behindern die Geburt.
Wusstest du schon? Wir haben ein vegetatives Nervensystem, das auf unsere Umgebung und Empfindungen reagiert und somit unser Überleben sichert.
„FIGHT OR FLIGHT“ MODUS
Fühlen wir uns bedroht, bekommen wir Angst, geht unser Körper in den Modus „Fight or flight“. Dieser Zustand legt alle Organe zum Stillstand, die wir nicht fürs Fliehen oder Kämpfen brauchen (wie unseren Verdauungstrakt oder bei der Geburt unsere Gebärmutter), durchblutet und versorgt hingegen die, die wir brauchen (Herz, Lunge, Arme, Beine etc.). Unser Körper wird von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol durchflutet, die uns besonders schmerzempfindlich machen, damit wir uns gut schützen können.
„REST AND DIGEST“ MODUS
Im entspannten Zustand erledigt unser Körper Aufgaben wie das Verdauen oder eben auch das Durchbluten unserer Gebärmutter bei der Geburt. Im entspannten Zustand wird unser Körper von Wohlfühlhormonen wie Oxytocin und Endorphinen durchflutet. Oxytocin sorgt dafür, dass unsere Gebärmutter Kontraktionen auslöst, die unser Kind überhaupt erst auf die Welt bringen können. An sich sind Muskelkontraktionen nichts Schmerzhaftes, insbesondere, wenn das Muskelgewebe gut durchblutet und weich und geschmeidig ist. Die Endorphine wirken wie körpereigene Schmerzmittel, die unser Schmerzempfinden senken. Für die Geburt wollen wir also in diesem entspannten Zustand sein, damit unsere Geburt angenehmer ist.
Die „HORMON-WIPPE“
Stell dir wie auf dem Schaubild eine Wippe vor, deine Hormonwippe. Ideal für die Geburt ist es, die Glückshormone oben zu halten, wodurch die Stresshormone sinken. Denn je entspannter und glücklicher wir sind, desto leichter und angenehmer die Geburt.
Im Birth Flow Kurs lernst du, wie du die geburtsfördernden Hormone oben behältst. Du wirst unter anderem lernen, wie du dich selbst in einen tiefenentspannten Zustand an deinen inneren sicheren Ort bringen kannst, wo du dich wohl und beschützt fühlst. Du wirst lernen, tief und ruhig in den Bauch zu atmen und lange auszuatmen, um deinen Körper bewusst runterzubringen und zu entspannen. Durch diese Techniken erlangst du Selbstermächtigung und auch Selbstverantwortung für deine Geburt. Je häufiger du übst, desto leichter umsetzbar wird es bei der Geburt.
Erfahre mehr unter www.birthflow.mn und buche dort ein kostenloses Gespräch mit mir. Ich freue mich sehr, dich begleiten und auf eine friedliche Geburt vorzubereiten!
Alles Liebe,
Doro



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